Gera, M1-Kunstzone, Mohrenplatz 1
„24 x Kunst-Weihnacht“ – vom 29.11.-08.12.2019 und 13.12.-15.12.2019

Die Produzentengalerie M1 öffnet nochmals ihre Pforten am Mohrenplatz 1. Ab dem 29.11. bis 08.12., sowie 13.12.-15.12. (3Tage für Nachzügler) gibt es die Ausstellung „24 x Kunst- Weihnacht“ zu erleben. Der Verein Kunstzone Gera e.V. hat aktuelle Handschriften aus Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bayern sowie internationale Gäste eingeladen. Momentan läuft die Planung auf Hochtouren. Wie immer ist der Verein auch 2018 bemüht, neues Material vorzustellen, das noch nie bei einer Weihnachtsausstellung gezeigt wurde. So wird der Nürnberger Künstler Johannes Schiessl Auszüge aus seinen S-Bahn Bildern zeigen, Assoziationen aus dem Alltagsleben in verfremdet, komprimierter Bildsprache. Die Dresdner Künstlerin Gudrun Trendafilov zeigt erstmals, neben ihren bekannten Algrafien, auch farbige Linol – und Holzschnitte. Auch das wird eine spannende Angelegenheit mit Neuentdeckungen. Mehr wird erst einmal nicht verraten. Fest steht aber auch, die diesjährige Weihnachtsausstellung ist die 60. Ausstellung, die der Verein seit September 2008 organisiert hat. Die Eröffnung bietet auch die Gelegenheit, den Fragebogen, der zur Ausstellung „Was bleibt? Das bleibt!“, zum 50. Todestag von Otto Dix auszuwerten und die Preisträger zu ermittel. Bis 08.12. ist die Galerie täglich, außer montags, wochentags von 14.00-17.00 Uhr und am Wochenende von 13.00-17.00 Uhr geöffnet. Nachzügler können dann nochmals vom 13.12. bis zum 15.12. in den weihnachtlichen Kunstgenuss kommen, damit werden auch die Öffnungszeiten diesjährig neu gestaltet.

Gera, Stadtmuseum, Museumsplatz
Sonderausstellung: »Spielzeug Made in GDR – Eisenbahn und Feuerwehr, Puppenherd und Teddybär« – vom 16.10.2019 bis 15.03.2020

Rund 350 Objekte, alles Leihgaben aus der Spielzeugsammlung von Ramona und Andreas Reißmann aus Greiz, stellen die umfassende Produktpalette der Spielwarenindustrie der ehemaligen DDR vor.
Die Spielzeugindustrie war ein wichtiger Bestandteil der Planwirtschaft der DDR und entwickelte sich zu einem der größten Spielzeugexporteure der damaligen Zeit. So fand das Spielzeug ‚Made in GDR‘ nicht nur seinen Weg in sozialistische Länder, sondern wurde auch in westliche Staaten exportiert. Die Ausstellung stellt die vielseitigen Produkte der Spielwarenindustrie der DDR dar, die vor allem in den Zentren Sonneberg, Brandenburg und dem Erzgebirge hergestellt wurden.

Schon immer war Spielen ein wichtiger Bestandteil der Kindheit. Doch Spielen ist so viel mehr. Es ist nicht nur eine der wunderbarsten und effektivsten Lernmethoden, sondern bietet den Kindern auch die Möglichkeit, sich selbst und ihre Umwelt kennenzulernen und zu gestalten. Kinder lernen über das Spiel zunächst die Welt im Kleinen kennen, um sich im späteren Leben in unserer Gesellschaft zurecht zu finden.

Doch nicht nur Kinder lassen sich von Spielzeug begeistern, sondern auch Erwachsene. Gerade beim Anblick von Puppen von Sonni, Eisenbahnen von Piko und Prefo oder Holzspielzeugen von Vero dürften sich viele ältere Erwachsene an ihre Kindertage erinnern. Zu bestaunen gibt es alles, was das Kinderherz begehrt. Von großen Trucks und Automobilen über Eisenbahnen und ferngesteuertem Spielzeug bis hin zu Puppen und Plüschtieren. Aber auch Besonderheiten wie den DDR-Monchichi oder einen sowjetischen Morsetelegrafen kann man unter die Lupe nehmen. Neben der Ausstellung ist natürlich auch noch Platz zum Spielen in der extra dafür eingerichteten Spielecke.

Keramik-Museum Bürgel
Ausstellung »Kristian Körting – Keramik« – 20. Oktober 2019 bis Februar 2020

Anlässlich des 70. Jahrestages des in Saalfeld beheimateten, vielfältig schaffenden Künstlers wird im genannten Zeitraum eine
Sonderschau des keramischen Repertoires Kristian Körtings zu sehen sein. Die in enger Zusammenarbeit des thüringer Künstlers
mit dem Keramik-Museum Bürgel entstandende Ausstellung, zeigt einen Einblick in das umfassende Repertoire seines keramischen Schaffens.
Nach der Eröffnung in Dornburg und Saalfeld, stellt Bürgel bereits die dritte Station auf der Jubiläumsschau-Rundreise des Remscheider Allround-Künstlers dar.

Am Sonntag, dem 20. Oktober, um 15 Uhr findet im Keramik-Museum Bürgel die Eröffnung der neuen Sonderausstellung statt und wird dabei
auch musikalisch von vom Künstler selbst beigleitet. Kristian Körting wird auf seiner eigens erbauten Keramik-Orgel, welche seit Jahren fester Ausstellungbestandteil des Bürgeler Museums ist, den Besuchern eine außergewöhnliche klangliche Unterhaltung bieten.

Stadt- und Regionalbibliothek, Puschkinplatz, Gera
Ausstellung: »Ich sehe was, was Du nicht siehst…« – Infrarotfotografie von Wolfgang Seidler ab 2. September 2019

Die Ausstellung in der Geraer Bibliothek am Puschkinplatz zeigt ab 2. September 2019 Infrarotaufnahmen von Wolfgang Seidler, eingefangen auf der Insel Rügen, an Mecklenburger Seen, in Gera und rund um die Geraer Hütte. Die Fotografien wecken schon beim ersten Blick die Neugier des Betrachters, denn Infrarotfotografie ermöglicht, Licht jenseits des visuellen Farbspektrums sichtbar zu machen.
Öffnungszeiten: Mo 14 – 19 Uhr, Di – Fr 10 – 19 Uhr, Sa 10 – 13 Uhr

Gera, Kunstsammlung Gera, Orangerie (Südflügel)
Aktuelle Sonderausstellung: »Auf klassischem Terrain« noch bis 17. November 2019

Die Ausstellung „Auf klassischem Terrain“ im Südflügel der Orangerie wird bis 17. November 2019 verlängert. Die Präsentation widmet sich dem Jubiläum 30 Jahre Mauerfall. Zirka 60 Werke werden aus dem Sammlungsbestand der Handzeichnungen von ostdeutschen Künstlern gezeigt. Darunter befinden sich so bekannte Namen wie Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke, Werner Stelzmann, Arno Rink, Michael Morgner u.a. Aus dem in der Zeit der 1980er Jahre angelegten Bestandskomplex, welcher über 2000 Blätter von namhaften Künstlern vereint, wird eine kleine Auswahl präsentiert.

Aus aktuellem Anlass begleitet das Projekt die großen Kunstausstellungen in Leipzig (Museum der Bildenden Künste – Point of no Return) und Düsseldorf (“Museum Kunstpalast – Utopie und Untergang. Kunst in der DDR) zu diesem Thema.

Öffnungszeiten: Mittwoch-Sonntag/Feiertag 12-17 Uhr

Museum für Naturkunde Gera, Nicolaiberg 3, 07545 Gera
Neue Sonderausstellung „Ich leb‘ nicht gern allein – tierisch sozial“ ab 1. August 2019, 18 Uhr

Am 1. August öffnet um 18 Uhr die neue Sonderausstellung des Museums für Naturkunde Gera ihre Pforten. Der Titel „Ich leb‘ nicht gern allein – tierisch sozial“ macht neugierig.
Wer lebt schon gern allein? Auch wenn die Antwort ganz beim Betrachter liegen mag, sagt sie viel über unser gesellschaftliches Wesen aus. In unserer Stammesgeschichte erscheinen wir als hochsoziale Lebewesen – und sind damit bei Weitem nicht die Einzigen! Die Sonderausstellung möchte einen Überblick über die verschiedenen Weisen des Zusammenlebens liefern.
Kurz gesagt geht es um „Staaten, Schwärme, Sippen & Sex“. Sieben thematische Schwerpunkte bringen dem Besucher die Mannigfaltigkeit und Faszination tierischen Sozialverhaltens nahe, erklären anschaulich aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse der Ethologie (Verhaltensbiologie) und schließen mit einem Exkurs in das komplizierte Mensch-Tier-Verhältnis ab.
Unter dem Schlagwort „Allein“ beginnt der Rundgang mit einer Einführung in das Thema und begründet, warum sich soziale Interaktionen für viele Lebensweisen notwendigerweise ergeben haben. Unter der Projektion eines riesigen Makrelenschwarms begegnen dem Besucher großformatige Fotos von Schwärmen und Herden, wobei der Aspekt der „Schwarmintelligenz“ beleuchtet wird.
Es folgen Tierkolonien und Tierstaaten, die neben Präparaten aus dem Sammlungsbestand mit großen Installationen aufwarten: Das Modell eines riesigen Termitenhügels reiht sich neben brutpflegenden Fauchschaben und einer lebenden Ameisenkolonie ein.
Der folgende Abschnitt ist den sozialen Kategorien „Rudel, Rotten & Sippen“ gewidmet. Mit Hilfe eines großflächigen Memory-Rätsels können kleine und größere Besucher Mimik und Gestik von Wolf, Hund und Mensch spielerisch erfahren und mit ihren eigenen Gefühlsäußerungen vergleichen.
Es werden Matriarchat, Patriarchat, Mono- und Polygamie sowie die hormonelle Steuerung der Zuneigung beleuchtet. Viele der aktuellen Erkenntnisse dazu stammen aus Experimenten mit Wühlmäusen, die in der Ausstellung als possierliche Sympathieträger im Familienverband lebend gezeigt werden.
Der Symbiose als artübergreifendem Zusammenleben ist ein weiterer Abschnitt gewidmet. Kleine Bilderepisoden veranschaulichen Stück für Stück die Beziehungen zum gegenseitigen Vorteil. Artübergreifend sind auch die vielfachen Beziehungen zwischen Mensch und Tier: Ziertierhaltung, Vermenschlichung, Tiertherapie und Anthropozän spannen den Bogen über kulturelle, psychologische und ökologische Aspekte, geben auch im Nachgang zu denken und runden so die Ausstellung ab.
Die Museumsmitarbeiter haben in den letzten Wochen intensiv am Neuaufbau des Sonderausstellungsbereichs gearbeitet und freuen sich nun auf neugierige Besucher.
Die Ausstellung kann bis zum 18. April 2020 mittwochs bis sonntags und feiertags von jeweils 12.00 bis 17.00 Uhr besichtigt werden. Gruppen können sich selbstverständlich auch außerhalb der Öffnungszeiten anmelden.

Gera, Häselburg, Neue Galerie für Zeitgenössische Kunst
Aktuelle Ausstellung: »BAUHAUS.LINES, Part IV, MEDIA: Technik.Material.Medien« – bis 29. Dezember 2019

Die Ausstellungen BAUHAUS LINES untersuchen das Erbe des Bauhauses und dessen Einfluss auf die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr – So 12 – 17 Uhr, Do 12 – 20 Uhr und nach Vereinbarung

Mehr Informationen unter: www.ngfzk-gera.de

Museum Burg Posterstein, Posterstein
Aktuelle Ausstellung: »#humboldt4 – Aus Schönhaide nach Südamerika – bis 17. November 2019

Aktuelle Ausstellung: »#humboldt4 – Aus Schönhaide nach Südamerika – Der Vogelkundler, Zeichner und Maler Anton Goering (1836–1905)« – bis 17. November 2019
Das Museum Burg Posterstein erinnert in der Ausstellung »#humboldt4 – Aus Schönhaide nach Südamerika – Der Vogelkundler, Zeichner und Maler Anton Goering (1836–1905)« an Anton Goering, dem als Handwerkersohn aus dem Altenburger Land eine Karriere als Forschungsreisender, Zeichner und Tierpräparator gelang. Das spätere Mitglied der Zoological Society of London erwarb seine ersten künstlerischen Fertigkeiten in der Kunstschule Bernhard von Lindenaus. Frühe naturwissenschaftliche Anregungen bekam er von Alfred Brehm und den Mitgliedern der Naturforschenden Gesellschaft des Osterlandes. Auf den Spuren Humboldts betrieb er auf Reisen in Südamerika botanische und geografische Studien. Goering leistete einen wichtigen Beitrag zur Erforschung Venezuelas und lieferte auch Illustrationen zu »Brehms Tierleben«.
Öffnungszeiten: Di – Sa 10 – 17 Uhr, So & Feiertage 10 – 18 Uhr

Schütz-Haus-Galerie, Bad Köstritz
Ausstellung: »Alles was Odem hat, lobe den Herrn!« – Von König David zum Becker-Psalter – ab 14. September bis 24. November 2019

Ausstellung: »Alles was Odem hat, lobe den Herrn!« – Von König David zum Becker-Psalter – ab 14. September bis 24. November 2019
Öffnungszeiten: Di – Fr 10 – 17 Uhr, Sa, So & Feiertage 13 – 17 Uhr

Osterburg, Weida
Jahresausstellung: »Luft unter Druck« – bis Jahresende

Von Luft und Liebe kann man nicht leben, sagt ein Sprichwort. Über Luft kann man aber eine Ausstellung machen. Die Jahresausstellung »Luft unter Druck« in der Remise des Osterburgmuseums beschäftigt sich im Jahr 2019 mit Luft und Luftdruck. In der Reihe zum Wissens-Schloss kommt nach der Astronomie, der Geodäsie und der Mathematik nun die Physik. Vom natürlichen Luftdruck in unserer Atmosphäre bis zu physikalischen Prinzipien, wie dem Vakuum, oder technischen Anwendungen, wie z. B. Kompressoren, reicht die Palette der Exponate. Alles wie immer schön um das Herzstück – die Atomuhr – gruppiert.
Sonderausstellung: »Zum Lachen auf die Osterburg« – Cartoons von Christian Habicht – ab 28. August bis zum 20. Oktober 2019
Öffnungszeiten: Do. – So. & Feiertage 10 – 18 Uhr

Gera, Museum für Angewandte Kunst, Greizer Straße 37
Aktuelles Design aus Thüringen im Bauhausjahr

bis 29.02.2020, Mi-So/Feiertage: 12-17 Uhr
Mehr Infos unter: www.designausthueringen.com